Die historische Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal

Ein Kleinod für viele Generationen

Liebe Karl-May-Freunde,

im Juni 2009 wurden Sie von der Meldung aufgeschreckt, dass ein Abriss der international bekannten Karl-May-Kegelbahn – vermutlich die älteste frei stehende Kegelbahn Deutschlands – erfolgen könnte.

Diese Plattform war damals eine unmittelbare Reaktion auf die betrübliche Nachricht. In der Zwischenzeit gab es zahlreiche weitere, meist stille Aktivitäten, um den Erhalt der Kegelbahn zu ermöglichen.

Nun, nach mehr als einem Jahr scheinbarer Ruhe hat die Angelegenheit eine erfreuliche Wendung genommen. Am 19. August 2010 erhielt die Hohenstein-Ernstthaler Familie Pfau, seit 2009 Eigentümer des Grundstückes auf dem die Kegelbahn steht, Besuch von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Zwickau mit dem Angebot, die Sanierung der Kegelbahn am historischen Standort finanziell zu fördern. Als erster Schritt soll noch in diesem Jahr eine konstruktive Notsicherung des Gebäudes erfolgen. Familie Pfau ist bereit, dafür und für die danach anstehende weitere Sanierung der Kegelbahn auch eigene Mittel einzusetzen. Die öffentlichen Fördermittel und die eigenen Möglichkeiten der Eigentümer reichen aber nicht aus, um die denkmalschutzgerechte Sanierung zu finanzieren. Im Rahmen einer großen Gemeinschaftsaktion ist es deshalb notwendig, dass die Befürworter des Erhalts der historischen Kegelbahn auch materiell zum Projekt beitragen.

Auf der Grundlage von Diskussionsergebnissen zweier Mitgliederversammlungen von Silberbüchse – Förderverein Karl-May-Haus e. V. hatte der Vorstand im November 2009 beschlossen, dass der Verein ein Spendenkonto für die Kegelbahn anlegt, sobald deren Rekonstruktion beschlossen wird. Im Februar 2014 wurde das Konto geschlossen. Wer dennoch weiterhin für die Kegelbahn spenden möchte, kann die Spende auf das Konto des Vereins Silberbüchse – Förderverein Karl-May-Haus e. V. (Kennwort ›Kegelbahn‹ überweisen:

IBAN: DE80 8705 0000 3611004595
BIC: CHEKDE81XXX


Familie Pfau hat natürlich ihre Bereitschaft erklärt, nach erfolgter Sanierung den Zugang zur Kegelbahn nach Absprachen zu ermöglichen.

Bitte helfen Sie durch Ihren Förderbeitrag mit, eine der bedeutendsten Karl-May-Stätten in Hohenstein-Ernstthal zu erhalten.

   
Dr. Christian Heermann
Vorsitzender Wissenschaftlicher Beirat
Karl-May-Haus
Peter Sodann
Vorsitzender Silberbüchse –
Förderverein Karl-May-Haus e. V.
   
   
Ralf Harder
Chefredakteur
Der Beobachter an der Elbe  
 
   

   

Zur Geschichte

Die Kegelbahn in der Karlstraße 57 dürfte in ihrer Architektur als eigenständiges Fachwerkgebäude in Deutschland ziemlich einzigartig sein. Sie wurde um 1800 errichtet und ist vermutlich die älteste ihrer Art überhaupt. Bis ins 18. Jahrhundert kegelte man ausnahmslos im Freien. 1786 veröffentliche Johann Georg Krünitz in seinem Lexikon erstmals ›13 Regeln für das Kegelspiel‹, die teilweise heute noch gelten. Die ersten Spielgemeinschaften (Kegel-Klubs) wurden 1826 registriert. Als wahrscheinlich älteste freistehende Kegelbahn galt bislang die Anlage in Marburg von 1873. Der Hohensteiner Kegelschub ist jedoch bereits um 1800 erbaut worden. Somit dürfte die Karl-May-Kegelbahn als eigenständiges Bauwerk die älteste Deutschlands sein. Zur zeitlichen Dimension: Als die Brüder Grimm 1812 das Märchen ›Gut Kegel- und Kartenspiel‹ (späterer Titel ›Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen‹) veröffentlichten, existierte die Kegelbahn bereits über ein Jahrzehnt; zu dieser Zeit litt Europa unter den Napoleonischen Kriegen.

Durch Karl May erlangte die Kegelbahn große Berühmtheit. 1854 musste er dort zwölfjährig als Kegelbub arbeiten, um den Privatunterricht, welchen er erhielt, finanzieren zu können. Ohne diese Verdienstquelle wäre ihm eine angemessene Bildung verschlossen geblieben. Den Schriftsteller Karl May hätte es folglich nie gegeben, zumal sich in unmittelbarer Nähe der Kegelbahn die Schankwirtschaft Engelhardt befand, wo es eine Leihbibliothek gab, die seine Phantasie geradezu beflügelte.

In mehreren Karl-May-Biographien und Chroniken werden die Leihbibliothek und die benachbarte Kegelbahn erwähnt. Der Bildband ›Karl May und seine Zeit‹ von Gerhard Klußmeier und Hainer Plaul (2007) ist das jüngste Beispiel einer langen Liste diverser wissenschaftlicher Publikationen. Wer den 34. Band der Gesammelten Werke »Ich« aufschlägt, findet zwei Karten von Hohenstein-Ernstthal und Umgebung, die Kegelbahn ist dort eingezeichnet. Aufgrund der hohen Buchauflagen des Karl-May-Verlags ist die Karl-May-Geburtsstadt mit ihrer Kegelbahn weltbekannt.

Im Internetlexikon Wikipedia wird unter dem Stichwort ›Kegeln‹ Karl May gar erwähnt: »Bis in die 1950-er Jahre hinein stellten Kegeljungen (oder -buben) die Kegel auf und rollten die Kugel zurück. Karl May traf nach eigenen Angaben als Kegelbub die ersten Heimkehrer aus der Neuen Welt, die ihm von den USA erzählten.«

Viele Karl-May-Freunde aus dem In- und Ausland kommen regelmäßig nach Hohenstein-Ernstthal, um die historischen May-Stätten zu besuchen. Die Kegelbahn gehört dabei zum Pflichtprogramm.

Nach über 200 Jahren hat natürlich der Zahn der Zeit an der berühmten Kegelbahn genagt. Aufgrund ihres Alters, ihrer architektonischen Seltenheit und Geschichte ist die Kegelbahn jedoch unbedingt erhaltenswert. Als am 12. Juni 2009 in der ›Freien Presse‹ ein möglicher Abbruch thematisiert wurde, war die internationale Bestürzung groß.

Personen aus dem In- und Ausland,
die für den Erhalt der historischen Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal sind:

Fred Altmann, DKBC-Präsident (Deutscher Keglerbund Classic e.V.)
Holger Liebold, Sportwart Olympia Mörfelden   – – >  Kommentar
Martin Böttcher (Filmkomponist, Winnetou- und Old-Shatterhand-Melodie etc.), Brusino Arsizio/Tessin, Schweiz
Andreas Barth (Geschäftsführer des Fördervereins ›Silberbüchse‹), Kuhschnappel
Gerhard Klußmeier (Wissenschaftlicher Beirat Karl-May-Haus), Rosengarten   – – >  Kommentar
Dr. Hainer Plaul (Wissenschaftlicher Beirat Karl-May-Haus), Lommatzsch
Peter Sodann (Schauspieler, Vorsitzender des Fördervereins ›Silberbüchse‹), Halle
Professor Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin (Präsident der Karl-May-Stiftung), Stockdorf
Professor Dr. Volker Wahl (stellv. Präsident der Karl-May-Stiftung), Weimar
Lothar Schmid  (Karl-May-Verlag), Bamberg
Bernhard Schmid (Karl-May-Verlag), Bamberg
Dr. Johannes Zeilinger (Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft), Berlin
Hans Grunert (Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft), Dresden
Marie Versini (Filmschauspielerin), La Celle-Saint-Cloud, Frankreich
René Wagner (Karl-May-Museum Radebeul), Dresden
Hans-Dieter Steinmetz (Wissenschaftlicher Beirat Karl-May-Haus, Mitautor der ›Karl-May-Chronik‹), Dresden
Willi Olbrich (Buchautor), Wil, Schweiz
Nicolas Finke (Redaktion KARL MAY & Co. – Das Karl-May-Magazin), München
Harald Mischnick, Kronberg
Markus Rudin, Basel, Schweiz
Ekkehard Bartsch (Kurator der Karl-May-Stiftung), Bad Segeberg
Dr. William E. Thomas, Melbourne, Australien
Erwin Müller, Föhren
Dr. Hermann Wohlgschaft (Karl-May-Biograph), Günzburg
Frank Werder (Redakteur KMG-Nachrichten), Langen
Engelbert Botschen, Detmold
Dr. Eckehard Koch (Buchautor), Essen
Volker Griese, Wankendorf
Wolfgang Sämmer, Würzburg
Mario Espig, Oberlungwitz
Dr. Ralf-Dietrich Kahlke, Weimar
René Grießbach, Dresden
Gabriele Gordon (Autorenname: Gabriele Wolff), Neuruppin
Bernhard Bremberger, Berlin
Roger Schenk, Dordrecht, Niederlande
Rüdiger Schwarz, Frankfurt/M
Joachim Biermann (Schriftführer der Karl-May-Gesellschaft), Lingen/Ems
Nikolaj Schutzbach, Konstanz
Monika Wolf, Frankfurt/M
Steffen König, Nehren
Andreas Heib, Journalist, Bremen
Regula Jucker, Meilen, Schweiz
Jenny Florstedt, Leipzig
Frank Preller, Wolfenbüttel
Volker Seekamp, Bremen
PD Dr. Andreas Graf, Köln
Dr. Harald Müller, Lorsch
Klaus Eggers (Redaktion Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft), Köln
Peter Baanstra, Den Helder, Niederlande
Sven Margref, Bottrop
Dr. Johann Lubienski (Historiker, Lateinamerika-Spezialist), Graz, Österreich
Jutta Laroche, Recklinghausen   – – >  Kommentar
Hans-Jürgen Glaab (Karl-May-Stammtisch-Saar), Illingen
Karl-Heinz Becker (Ehrenspielführer der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft), Hamburg
Ulrike Müller-Haarmann (Redaktion Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft), Bonn
Ramona Siebeck, Hohenstein-Ernstthal
Ralf Schönbach M.A., Hennef
Ekkehard Fröde, Ernstthal
Kurt Altherr, (Radio Bad Segeberg), Bad Segeberg
Emil Angel, Esch-Alzette, Luxemburg
Bernd Arlinghaus, Dortmund
Lore Kaiser, Cowig
Ingrid Kaiser, Coswig
Dr. Hans Buchwitz, Taucha
Hartmut Hendel (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Stuttgart
Walter Bott (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Werner Geilsdorfer (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Hubert Blümel (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Klaus-Dieter Weis (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Wolfram Brodbeck (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Stuttgart
Josef Kruck (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Gerhard Greiner (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Peter Siegel (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Pforzheim
Norbert Laubacher (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Norbert Tausch (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Heidenheim
Jochen Bischoff (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Plüderhausen
Manfred Ettl (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart), Leutenbach
Dietmar Wottawa (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Urusula Hendel (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart),  Stuttgart
Kornelia Krapf (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Dietmar Krapf (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Erhardt Schmidt (Karl-May-Freundeskreis Stuttgart)
Miriam Malaika, Berlin
Hartmut Schmidt (Wissenschaftlicher Beirat Karl-May-Haus), Berlin
Walter-Jörg Langbein (Schriftsteller), Lügde   – – >  Kommentar

Thomas Pramann, Freiberg
Norbert Debie, Hamm
Michaela Kroupova, Havirov, Tschechien   – – >  Kommentar

Gottlieb Kratochvil, Wien, Österreich
Jörg Streller M.A., Bayreuth   – – >  Kommentar

Hagen Schäfer, Radebeul
Martin Lowsky (Redaktion Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft), Kiel
Peter Krauskopf (Öffentlichkeitsarbeit Karl-May-Gesellschaft), Bochum
Albrecht Reuther (Kantor), Hirschfeld, vormals Hohenstein-Ernstthal   – – >  Kommentar
Heike Albrecht (Kinder- und Jugendhaus ›eSeF‹), Plauen   – – >  Kommentar
Katrin Hisslinger (Bibliothekarin), Lichtenstein   – – >  Kommentar
Karl-Heinz Müller, Berlin
Michael Jopp, Witterda
Dr. Jan Koten (Karl-May-Archiv), Velke Mezirici, Tschechien   – – >  Kommentar
Jutta Michelswirth, Ennigerloh
Dr. jur. Albrecht Götz von Olenhusen (Rechtsanwalt, Publizist) Freiburg i.Br.
Rolf J. G. Stadelmayer, Kamen-Heeren-Werve
Helmut Krebs
Fred Hey, Essen
Dr. Giesbert Damaschke, München
Jürgen Natzmer, Eberswalde
Dorothea Natzmer,  Eberswalde
Stephan Schönauer, Willich
Sonja Schönauer, Willich
Sigfrid Hoyer, Limbach-Oberfrohna
Klaus Petzschmann, Dresden-Friedrichstadt
Felix Krauße, Hohenstein-Ernstthal
Drs. J.W. van der Jagt (Mitglied des Vorstands der niederländischen Karl May-Vereinigung), Den Haag   – – >  Kommentar
Margarete Jurkowski, Wernigerode  – – >  Kommentar
Klaus Reichenbach, Inzlingen
Torben Schumacher (Karl May & Co. / Mescalero e.V.), Wilhelmshaven
Marion Winter, Queensland, Australien  – – >  Kommentar

Sonnlind Weise (Mitglied des Fördervereins ›Silberbüchse‹), Heimatstadt Hohenstein-Ernstthal
Hans-Peter Weise (Mitglied des Fördervereins ›Silberbüchse‹), Heimatstadt Hohenstein-Ernstthal
Thomas Pilz-Lorenz, Plauen
Gabriele Lorenz, Plauen
Heiko Metzler, Hartha
Jörg Bielefeld, Menden/Sauerland
Klaus Schnaible, Pommelsbrunn
Professor Wilhelm Brauneder (im Namen der Wiener Karl-May-Freunde), Österreich
Kai Suttner (Hassel-Music), Chemnitz
Torsten Hermann (Künstler), Dresden
Falk Klinnert, Waizendorf
Horst Woebs, Berlin
Sebastian Filo, Düsseldorf
Doris Hartlmaier (Musiklehrerin), Hagen
Udo Hartlmaier (Musiklehrer), Hagen
Henning Berger (Mitglied im Förderverein ›Silberbüchse‹), Dresden
Manfred Gärtner, Dresden
Jörg Schlechte, Dresden
Hans Dieter Schneider, Frankfurt am Main
Frank Fischer, Halle an der Saale
Frits Roest, Bennekom, Niederlande
Joachim Bahls, Jahnsdorf/Erzgeb.
Anja Mende, Köln
Sandra Weise, Dresden
Michael Grunzel, Magdeburg
Frank Leuckhardt, Berlin (1976-1984 Einwohner und seitdem regelmäßiger Gast in Hohenstein-Ernstthal)  – – >  Kommentar

Heinz Eltzsch (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Matthias Geiger (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Ursula Gutmann (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Joachim Mihang (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Klaus Schindler (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Barbara Schneider (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Joachim Schneider (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Professor Dr. Jörg Skrzypczak (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Joachim Stein (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Ekkehard Sterl (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Lothar Welke (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Hans Dähne (Freundeskreis Karl-May-Leipzig)
Stefan Schawe, Osnabrück  – – >  Kommentar

Inge Jendrewski, Berlin
Edmund Jendrewski, Berlin
Erhard Füssel, Tutzing  – – >  Kommentar
Conny Meyer (Mitglied der Arbeits- und Forschungsgemeinschaft BEOBACHTER AN DER ELBE), Hohenstein-Ernstthal
Steffen Meyer, Hohenstein-Ernstthal
Matthias Heyen, Kerpen
Michael Rudloff (Schweizer-Karl-May-Freunde), Gundelfingen / Breisgau
Tim Meyer, Hohenstein-Ernstthal
Dieter Krauße, Hohenstein-Ernstthal  – – >  Kommentar

Michael Hemkemeyer, Sassenberg
Sven Schäffner, Rostock  – – >  Kommentar

Regina Arentz, Köln
Hans de Montgazon in Montreal, Kanada
Julia Meyer (Schülerin der Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
Werner Müller, Roth
Claudia Kaulfuß (Karl-May-Museum), Radebeul
Thomas Heberlein, Hamburg
Jürgen Möderisch  – – >  Kommentar
Elmar Elbs (Leiter der Schweizer Karl-May-Freunde), Luzern
Gabi Teuscher (Schulleitung Karl-May-Grundschule Hohenstein-Ernstthal)
Heiko Thon, Hohenstein-Ernstthal
Martin Winter (Mitglied der Karl-May-Gesellschaft), Gießen  – – >  Kommentar
Thomas Weber, Oberlungwitz
Steffen Mohr (Vorsitzender des Förderkreises Freie Literaturgesellschaft Leipzig)
Wolf-Rüdiger Arnold (Schriftsteller), Leipzig
Roderich Haug (Cheflektor Karl-May-Verlag), Bamberg
Günter Friedsam, Hürth
Christine Friedsam, Hürth
Anna Friedsam, Hürth
Paul Mausbach, Hürth
Frank Mausbach, Hürth
Dieter Heinitz, Hürth
Thomas Wörrlein, Unterpleichfeld (Landkreis Würzburg)  – – >  Kommentar
Erika Wörrlein, Unterpleichfeld (Landkreis Würzburg)
Tobias Wörrlein, Unterpleichfeld (Landkreis Würzburg)
Thomas Braatz (Vorsitzender des Freundeskreises Science Fiction Leipzig)
Sebastian Klaus Wenzel, Chemnitz (Fördervereinsmitglied Karl-May-Museum Radebeul)
Klaus Wenzel, Chemnitz (Fördervereinsmitglied Karl-May-Museum Radebeul)
Urszula Wenzel, Chemnitz (Fördervereinsmitglied Karl-May-Museum Radebeul)
Christiane Eppendorfer, Gruibingen, Baden-Württemberg
Felix Eppendorfer, Gruibingen, Baden-Württemberg
Saskia Eppendorfer, Gruibingen, Baden-Württemberg
U. Steidl (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Wüstenbrand
K. Heidner (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
U. Penzel (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
S. Eifert (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
H. Hüttig (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Grüna
Karin Pankau, Bad Honnef
Ulrich Zimmermann, Galsheim
Gabriele Zimmermann, Galsheim
B. Baumgartl (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
R. Graupner (Lehrerin Karl-May-Grundschule), Hohenstein-Ernstthal
Reinhild Klausing (Architektin), Hohenstein-Ernstthal
Kerstin Kühn, Berlin
Gerhard Kühn, Berlin
Edmund-Kara Jendrewski, Radibor
Gabriela Jendrewski, Radibor
Peter Pilz, Fürstenwalde
Helga Lange, Berlin
Horst Lange, Berlin
Elke Unger, Berlin
Frank Unger, Berlin
Georg Schäfer (Rechtsanwalt), Hürth
Andrea Friedsam, Hürth
Pierre Everts, Roerm, Niederlande
Joachim Nichte (Kunstmaler), Bergisch Gladbach
Karin Nichte, Bergisch Gladbach
Monika Thiesmeyer, Bergisch Gladbach
Konrad Löffler, Hohenstein-Ernstthal
Sigrid Löffler, Hohenstein-Ernstthal
Jan Baanstra, Breda, Niederlande
Hulya Baanstra, Breda, Niederlande
Rolf Winkler, Wuppertal
Carmen Siemes, Goch
Dajana Winkler, Berlin
Gerhard ›Gerry‹ Fischer (Leiter der Indianistikgruppe ›The Buffalos‹ für die 15 Mitglieder), Röderau
Carl-Heinz Dömken, Göddenstedt
Dr. Ulrich Diesing (Karl-May-Stammtisch Saar), Limbach
Günter Fell (Karl-May-Stammtisch Saar), Saarbrücken
Wilfried Lindenlauf, Blankenheim
Bernd Axer, Erftstadt
Hermann Kronauer, Hürth
Kerstin Schumacher, Hürth
Jürgen Wiedenau, Hürth
Erich Bong, Hürth
Günter Flohr, Hürth
Karl-Heinz Breuer, Euskirchen
Karl Wilden, Hürth
Rudi Draaf, Hürth
Sabine Schmitz, Hermülheim
Stefan Klein, Hürth
Dieter Giesen, Hürth
Ute Kröning (Karl-May-Stammtisch-Saar), Saarbrücken
Adelbert Arnold (Karl-May-Stammtisch Saar), Wemmtesweiler
Anja Schwert (Mitglied der Arbeits- und Forschungsgemeinschaft BEOBACHTER AN DER ELBE), Buxtehude
Peter Nest (Karl-May-Stammtisch-Saar), Saarbrücken
Dietrich Schober, München
Rose Thein, Würzburg
Roy Dieckmann, Erfurt
Graziella Gander-Fehlmann, Root, Schweiz
Luis Cases Berbel, Madrid, Spanien
Elisabeth Kolb (WKMF), Wien
Hans-Jürgen Böhm, TSV 1848 Flöha e.V. (aktiver Classic-Kegler!)  – – >  Kommentar
Paul Felber (CH-KMF), Luzern

Peter Züllig (Journalist, Sammler, Kunsthistoriker), Bubikon Schweiz  – – >  Kommentar
Heinz Lepper, Bonn
Ferdinand Reuter (Karl-May-Freunde Pluwig), Traben-Trarbach und Igel
Hannelore Immich (Karl-May-Freunde Pluwig), Traben-Trarbach
Axel Friedrich (Keglerverband Chemnitz e.V.), Bernsbach
Pascal Jestädt (Spieler 1. Bundesliga/Classic - Olympia Mörfelden)
Ingrid Lieback, Cottbus
Heinz Lieback, Cottbus
Herbert Wieser, München
Monika Niesel, Münster
Hermann Wiedenroth, Bücherhaus Bargfeld
Hubert Dörrenbächer, Förster, Karl-May-Stammtisch Saar
Michael Franzl (Kegler) Böbingen
Dieter Böhm, Erdmannsdorf
Gerald Grote (Leiter des Naturfilmfestivals GREEN SCREEN), Kiel
Hans Boessenkool, Steenbergen, Niederlande
Dipl.-Ing. oec. Ulrich Böhm (Karl-May-Freundeskreis Cottbus), Cottbus
Fredy Fellmann-Blum, Sursee, Schweiz
Jörg Böttger, Verwaltungsfachangestellter, Beucha  – – >  Kommentar

Michael Straub, (GH 1923 / TSV Lauf, Spieler Regionalliga Mfr./Opf. - Classic)
Daniel Lindwurm, (GH 1923 / TSV Lauf, Spieler Regionalliga Mfr./Opf. - Classic)
Hannelore Straub  – – >  Kommentar

Volkmar Herold (Gründungsmitglied des ersten Freundeskreises Karl-May in der ehemaligen DDR, KMG-Mitglied), Cottbus
Gerhard Koller, Mattersburg, Österreich
Bc. Petr Jirák, Bedihoscht, Tschechien
Christin Gumbinger, Tübingen
Peter Lange (Mitglied im Förderverein Karl-May-Museum), Winsen
Günter Kertz, Herten  – – >  Kommentar

Dr. Ingmar Harden, KMG-Mitglied, 26121 Oldenburg
Karl Pöverlein, Weißenburg in Bayern
Holger Muhsfeldt, Hamburg  – – >  Kommentar

Fritz-Udo Gollan (Mitglied KMG), Wuppertal  – – >  Kommentar
Ralf Bosse, freier Sportjournalist und Moderator (Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten, Träger LfM-Hörfunkpreis 2007)
Bernhard Stegemann, Löningen
Eric Lentwojt, Brand-Erbisdorf
Bernhard Gößling, Herford
Horst Müller, Kassel
Linny Claudius, Hamburg
Werner Brückner, Mömbris
Hartmut Friedrichs, Frankfurt am Main  – – >  Kommentar

Matthias Bette, Privatgelehrter, Münster
Prof. Dr. Dr. Harald Uhl (Wien/Bonn)  – – >  Kommentar
Mag. Harald Mortenthaler, Wien, Österreich
Jürgen Jakszentis, Hamburg
Bernd Müller, Glauchau  – – >  Kommentar

Hans-Albert Eiswirth (Karl-May-Stammtisch-Saar), Wemmmetsweiler
Dr. Ferdinand Karl, Mödling (Österreich)
Klaus G. Zahn, Lippetal–Brockhausen  – – >  Kommentar

Jo Müller (Autor von Das Winnetou-Puzzle, Karl-May-Verlag), Waldsolms
Frank Steffen, Hamm/Westf  – – >  Kommentar

Professor Gerhard Franz, München  – – >  Kommentar

 


 
Kommentare
 

Als Beobachter aus dem Norden Deutschlands erfahre ich mit nicht geringer Bestürzung vom bevorstehenden Abriss der historischen Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal – und das entgegen früheren Bekundungen. Als Freund der Stadt Hohenstein-Ernstthal und nicht zuletzt als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Karl-May-Hauses ist es mir unverständlich, dass man ein derart kulturhistorisch wertvolles Gebäude eindeutig absichtlich dem Verfall preisgibt, um es dann vernichten zu dürfen. Auf derart üble, man muss vielfach sagen: kriminelle, Weise gehen ja viele Neubesitzer mit "unbequemen" Gebäuden um, ohne dass eingeschritten wird. Das darf sich eine Stadt nicht gefallen lassen! Die Kegelbahn ist schon in ihrer äußeren Gestalt so ungewöhnlich, dass eine Schande wäre (auch für die Stadt), das über 200 Jahre (!) alte Gebäude nicht zu erhalten – wobei der Bezug zu Karl-May ja keineswegs der wichtigste ist; doch für Touristen ist ein solch seltenes (vielleicht sogar einmaliges) Bauwerk bei entsprechender Behandlung und auch Nutzung ein interessanter Besuchsgrund. Also: Rettet die Kegelbahn!
   Gerhard Klußmeier
   Eichengrund 9
   21224 Rosengarten

 

Ich bin empört und protestiere gegen den geplanten Abriss der denkmalgeschützten Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal.
   Jutta Laroche, Recklinghausen

 

Geschichte spiegelt sich nicht nur in nackten Zahlen und Fakten wieder, sondern auch in Dingen, Gegenständen. Selten sind Gebäude, die so bedeutsam sind wie die Karl-May-Kegelbahn. Ich bitte inständigst: Es muß ein Weg gefunden werden, dieses greifbare Relikt zu erhalten. Es darf nicht einem gesichtslosen, letztlich bedeutungslosen Bauwerk weichen! Die Kegelbahn muß erhalten werden!
   Walter-Jörg Langbein - Schriftsteller

 

Ich protestiere gegen den geplanten Abriss der denkmalgeschützten Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal.
   Michaela Kroupova, Havirov, Tschechien

 

Als Mitglied der Karl-May-Gesellschaft, aus Schwarzenberg im Erzgebirge stammend, möchte ich auch ganz entschieden gegen den eventuellen Abriß der Kegelbahn protestieren! Die Barbarei am Bahnhof ist wirklich genug!!!
   Jörg Streller M.A., Bayreuth

 

… Vielleicht wird es ja nun möglich, statt dieses Gebäude abzureißen, mit dem touristischen Pfund zu wuchern. Liebe Grüße in die Heimat …
   Albrecht Reuther, Hirschfeld

 

Karl May beendete 1861 bei uns im Haus sein Lehrerstudium, Bei uns wird im nächsten Jahr ein Karl- May- Spielplatz gebaut! Da darf doch in seiner Geburtsstadt so eine historische Stätte nicht der Abrißbirne zum Opfer fallen!!!
   Heike Albrecht, Plauen

 

Ich hoffe sehr, dass der Abriss verhindert werden kann und damit würde ich sicher auch meinem Urgroßvater Hans Zesewitz aus dem Herzen sprechen!
   Katrin Hisslinger, Bibliotheksleitung, Stadt Lichtenstein

 

Ich scharf protestiere gegen Abriss der Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal. Das ist wirkliche Rarität, lebendige Zeuge des Karl-Mays-Kindeszeit und für alle Karl-May-Fans Kultstelle!
   Dr. Jan Koten, Karl-May-Archiv, Velke Mezirici, Tschechien

 

Hiermit stimme ich absolut gegen den Abbruch der Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal, an der Karl May als Kegelbube beschäftigt gewesen ist. Solch ein wichtiges historisches Monument darf nicht verschwinden.
   Drs. J.W. van der Jagt (Mitglied des Vorstands der niederländischen Karl May-Vereinigung)

 

Als Ahnenforscherin, die vermutlich mit Karl May gemeinsame Vorfahren hat, stimme ich unbedingt für den Erhalt des historischen Gebäudes.
Margarete Jurkowski, Wernigerode

 

Der enorme Schaden, der in den letzten ca. 60 Jahren durch Abriß von Kulturgut entstanden ist, sollte hier nicht fortgesetzt werden. Touristengelder bekommt man durch das, was erhalten wird – nicht durch Abgerissenes. Der jetzige Besitzer ist eine Verpflichtung eingegangen, als er dieses Gebäude kaufte – kann er dieser Aufgabe nicht nachkommen, sollte man ihn zum Verkauf zwingen. Ich hoffe, die Stadt trifft die richtige Entscheidung und ist sich ihrer Verantwortung bewußt. Es geht hier nicht nur um den Erhalt eines Gebäudes von lokaler Bedeutung – Karl May genießt das Interesse von Anhängern in der ganzen Welt. Auch wenn es schwer ist, es ist besser jetzt das Geld zur Erhaltung aufzubringen, um damit vielen Generationen ein wichtiges Kulturgut zu erhalten, als hinterher einen Abriß zu bedauern. Wir haben eine Verantwortung! Mit jedem Verlust eines historischen Gebäudes verliert eine Stadt an Charme und Charakter.
   Marion Winter
   40 Sir Bruce Small Boulevard
   Benowa Waters, Queensland, 4217
   Australien

 

Es mutet schon wie ein Schildbürgerstreich an, wenn historische Schätze und Baudenkmäler wie die Kegelbahn in der Hohensteiner Karlstraße als Altlasten entsorgt werden, wenn dieses geschichtsträchtige und touristisch durchaus vermarktungsfähige Objekt von hohem ideellen Wert in Kategorien der Immobilienwirtschaft wie Boden-, Sach- und Ertragswert zerlegt und verramscht wird, wenn das Besondere, Außergewöhnliche vielleicht Einmalige dieses Bauwerkes dem 08/15Einerlei und Einheitsmischmasch des Gewöhnlichen und Langweiligen eines noch so tollen Neubauprojektes zum Opfer fällt.
   Jedem Investor dieser denkmalgeschützten Immobilie sollte klar sein, dass hier wirtschaftliches Interesse nicht allein Maß aller Dinge sein kann.
   Ich hoffe sehr, das es die Geburtstadt meines Vaters vermag, durchdachte und vernünftige Entscheidungen zu treffen und es mir erspart bleibt, Kunde von Schildbürgerstreichen aus Hohenstein-Ernsthal zu erhalten, über die nicht einmal ein Schildbürger lachen würde.
   Frank Leuckhardt, Berlin (1976-1984 Einwohner und seitdem regelmäßiger Gast in Hohenstein-Ernstthal)

 

Die Abschnitte in "Mein Leben und Streben", in denen May von seiner Tätigkeit als Kegeljunge und von der benachbarten "Schundbücherei" erzählt, beeindruckten mich bereits beim ersten Lesen seiner Autobiografie ganz besonders. Der Abriss der Kegelbahn wäre nicht nur für die Stadt Hohenstein-Ernstthal ein unersetzlicher Verlust, sondern mindestens ebenso sehr für die May-Freunde, die damit einen interessanten und bedeutsamen Gedenkort verlieren würden. Ich wünsche diesem Antrag viel Erfolg!
   Stefan Schawe, Osnabrück

 

Hohenstein-Ernstthal hat heute sicher wenig aufzuweisen, was seinem internationalen Ruhm als Geburtsstadt von Karl May vergleichbar sein könnte. Da wäre es doch angebracht, alle historischen Stätten, die zu Karl Mays Leben und Erleben in der Stadt noch erhalten sind, zu pflegen und kulturell zu nutzen. Stattdessen will man hier ein historisch auch über Karl May hinaus bedeutsames Gebäude als "altes Geraffel" einfach abreißen. Was für ein Zeichen kulturloser Barbarei!
   Als altem Sachsen und Karl-May-Leser blutet mir das Herz.
   Erhard Füssel, Tutzing

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Verantwortlichen können sich mit dem Erhalt ein Denkmal errichten. Ich wünsche ihnen eine kluge Entscheidung.
   Dieter Krauße, Hohenstein-Ernstthal

 

Abriss eines Gebäudes in welchem der Zeitgeist des meistgelesen deutschen Schriftsteller versprüht wurde? Wer kann das wollen? Als Sammler und Leser von Karl May protestiere ich vehement gegen den Abriss.
   Sven Schäffner, Rostock

 

Ich schließe mich hiermit der "Petition" für den Erhalt der historischen Kegelbahn von Hohenstein-Ernstthal an. Bereits als Jugendlicher habe ich mich mit Mays "Ich" beschäftigt und bin dabei auf die Passage mit der Kegelbahn gestoßen. Ein solches Kleinod darf nicht einfach dem Abriß preisgegeben werden.
   Der Denkmalschutz wird von vielen als lästig empfunden (vor allem auch hinsichtlich der Kosten). Ich bin in der Hinsicht anderer Meinung. Wenn ich heute durch mein Heimatdorf (bay. Schwaben) laufe, kann ich dessen ursprünglichen Charakter nicht mehr erkennen (vor allem wenn man sich Fotos aus vergangenen Jahrzehnten betrachtet). Damit hat die Welt meines Großvaters,Urgroßvaters und zum Teil meines Vaters aufgehört zu bestehen. Historische Bausubstanz ist modernen Blöcken und Bunkern gewichen.
   Jürgen Möderisch

 

Wie viele bedeutsame Persönlichkeiten vom Format eines Karl May sind denn noch aus Hohenstein-Ernstthal hervorgegangen, dass man so verschwenderisch mit den dazugehörigen historischen Stätten umgehen kann?
   Martin Winter, Gießen

 

Wir sind Mitglieder des Fördervereins Silberbüchse e.V. und möchten die Bemühungen unseres Geschäftsführers und der ganzen Vorstandschaft auf jeden Fall unterstützen und so zum Erhalt der historischen Kegelbahn beitragen.
   Wir würden uns freuen, wenn unser Sohn Tobias in 2 Jahren (als 12 jähriger), dann die Aufgabe des Kegelbubs übernehmen würde, wenn sich die Silberbüchse wieder zum Kegeln trifft.
   Viele Grüße aus Unterpleichfeld (Landkreis Würzburg)
   Thomas, Erika und Tobias Wörrlein

 

Wer hat sie nicht gelesen, die Bücher von Karl May???
   Millionen werden in Deutschland für sinnlose Projekte verschleudert! Aber die endgültige Vernichtung deutschen Kulturgutes nimmt man bedenkenlos in Kauf! Eine Schande ist das! Deshalb unterstütze ich die Initiative zum Erhalt der Kegelbahn und fordere die Entscheidungsträger in Zwickau auf, einem Abriss auf keinen Fall zuzustimmen!
   Hans-Jürgen Böhm, TSV 1848 Flöha e.V. (aktiver Classic-Kegler!)

 

Wer die Zeugen der Vergangenheit nicht achtet, der ist in der Gegenwart so sehr festgefahren, dass er seine eigene Zukunft dadurch zerstört. Ein weiteres Beispiel der vernichtenden Kraft, der Missachtung von kulturellen Werten. Protest allein genügt nicht; nur Umdenken kann etwas verändern. Umdenken bei all jenen, die sich als zivilisierte Menschen bezeichnen. Doch die Fähigkeit, das eigene Verhalten und die eigenen Wertvorstellungen zu verändern ist wohl die schwierigste Lebensaufgabe der Menschen.
   Peter Züllig, Bubikon, Schweiz

 

Ich bin absolut für den Erhalt der antiken Kegelbahn – es werden soviele Gebäude unter Denkmalschutz gestellt - warum die älteste Kegelbahn nicht???
   Holger Liebold, Sportwart Olympia Mörfelden

 

Auch wenn Kegelbahnen im Allgemeinen keine Touristenströme hervorrufen, sollte sich die Stadtverwaltung mit dem Grundstückseigentümer um ein Konzept bemühen, mit dem eine Nutzung des Grundstückes, einhergehend mit dem Erhalt des denkmalgeschützten und historisch bedeutsamen Gebäudes, beiden Seiten Vorteile bringt.
   Jörg Böttger, Verwaltungsfachangestellter, Beucha

 

Da Karl May als Lektüre und auch als Film zu meiner Jugend gehörte, hoffe ich heute als aktive Keglerin, mit meiner Eintragung etwas zum Erhalt der Kegelbahn tun zu können.
   Hannelore Straub

 

Ich stimme zu, dass ein solches historisches Gebäude auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Dort finden wir und unsere Nachkommen Spuren deutscher Kultur und Geschichte.Als Karl May Freund kann ich es nicht verstehen, dass man solche Spuren vernichten will.
   Günter Kertz, Herten

 

Auch aus weiter Ferne (Hamburg) komme ich immer wieder gerne nach Hohenstein-Ernstthal, und würde es sehr begrüßen, wenn diese historische Stätte für die Nachwelt am Originalstandort erhalten bliebe.
   Holger Muhsfeldt, Hamburg

 

Aus Denkmalschutzgründen sollte diese Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal erhalten bleiben.
   Nicht nur Karl-May-Fans werden daran ihre Freude haben.
   Es wird an genug überflüssigen Stellen Geld zum Fenster herausgeworfen. Dort gespart bleibt es für den Erhalt dieser Kegelbahn übrig, die sicherlich für Hohenstein-Ernstthal mit ein wenig Phantasie zu einem weiteren Anziehungspunkt für Touristen – nicht nur auf Karl Mays Fährte – ausgebaut werden kann.
   Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ratsam, die Brechstange nicht da anzulegen, wo sie später mal weh tun könnte.
Daher bin ich eindeutig für den Erhalt – natürlich auch im Sinne Karl Mays und seiner Erben.
   Fritz-Udo Gollan (Mitglied KMG), Wuppertal

 

Ich unterstütze Ihr Begehren zum Erhalt der historischen Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal. Wenn Denkmalschutz überhaupt einen Sinn haben soll, darf er für eine solches einmaliges Objekt nicht umgangen werden.
     Hartmut Friedrichs, Frankfurt am Main

 

Als inzwischen rheinischer Heimatforscher mit Wurzeln in Österreich trete ich mit Nachdruck für die Erhaltung der historischen Kegelbahn in Hohenstein-Ernstthal ein. Nicht nur, dass ich seinerzeit begeisterter Karl-May-Leser war – ich brachte es auf 34 Bände, alle ausgeliehen –, sondern auch als Kegelbub während eines Erholungsaufenthalts in den österreichischen Bergen (Brandwirt in Gosau, Salzkammergut) weiß ich die Bedeutung dieser Tradition und solcher historischer Bauten zu schätzen und fühle mich in diesem Sinn dem großen Schriftsteller Karl May in doppelter Weise verbunden.
     Prof. Dr. Dr. Harald Uhl (Wien/Bonn)

 

Attraktiv und liebenswürdig wird eine Stadt vor allem durch ihre Geschichte und die liebevolle Pflege ihrer historischen Traditionen und Baulichkeiten.
     Nachdem in meiner Geburtsstadt bereits so manches Kleinod "verloren" ging, sollte es doch möglich sein, dieses Keinod zu bewahren. Der Name "Karl-May-Geburtsstadt" ist schließlich auch Verpflichtung die Erinnerung an den weltbekannten Sohn unserer Stadt lebendig zu halten.
Nicht nur mit einer ständigen Ausstellung und einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus. Mays Lebensgeschichte muß an den noch vorhandenen Originalschauplätzen in der Stadt und ihrer Umgebung für die Besucher nacherlebbar bewahrt werden.
     Mit einer vernachlässigten Karl-May-Höhle, der verfallenen "Roten Mühle" und der bereits abgerissenen "Lügenschmiede" wird das ganz sicher nicht gelingen. Alle Entscheidungsträger sollten deshalb an einem Strang ziehen, um diese Kegelbahn unbedingt zu erhalten.
     Bernd Müller, Glauchau

 

Als langjähriger Karl May Fan gebe ich auf diesem Wege meinem Protest gegen den geplanten Abriss der Kegelbahn in Hohenstein–Ernstthal Ausdruck.
     Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, sich für den Erhalt dieser historisch einmaligen Stätte einzusetzen.
     Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die sich aktiv oder passiv an dieser Aktion beteiligen, für ihren Einsatz bedanken und wünsche ihnen viel Erfolg!
     Klaus G. Zahn, Lippetal–Brockhausen

 

Auch ich bin für den Erhalt dieser historisch wichtigen Kegelbahn als Kulturgut ganz Deutschlands.
     Hoffentlich haben Sie Erfolg mit dieser Aktion und zeigen, dass es noch viele viele Karl-May-Fans gibt, die sich nicht alles gefallen lassenwollen, nur weil es mal schick ist, neues gegen altes auszutauschen. Das wäre sehr traurig und für immer verloren. Soweit darf es nicht kommen.
     Frank Steffen aus Hamm/Westf

 

Im Rahmen der seit Ende des II. Weltkrieges stattfindenden Zerstörung unseres historischen Bewusstseins wird auch unsere Baugeschichte Stück um Stück vernichtet und durch gesichtslose Betonbauten ersetzt, günstigstenfalls unter dem selbstgefälligen Beifall von Politikern zeitweise bis zur Unkenntlichkeit verhüllt, von profillosen Politikern, die zwar kritiklos einem naiven Fortschrittsglauben anhängen, ihrerseits aber May wegen seines naiven Welt- und Menschenbildes verachten. Vielleicht haben sie ihn selbst als junge Menschen mit glühendem Herzen verschlungen? Vielleicht sind sie nun sogar bedrückt, wie weit sie sich von ihren jugendlichen Idealen entfernt haben, die ihnen der bescheidene Volksschriftsteller aus Ernstthal nahebrachte und mit auf den Weg gab?
     An wieviel Gebäuden sind Tafeln angebracht, die an die Übernachtung eines ehemals berühmten Geistes erinnnern sollen, der heute oft nur noch „Insidern“ bekannt ist? Und hier in dieser, dazu noch historischen, Kegelbahn hat sich May die bescheidenen Mittel verschafft, um zunächst lesend zu lernen und dann, mit unendlicher Phantasie begabt, daraus die Werke zu schaffen, die zig Millionen begeistert und beglückt haben! Wie weit der Weg von der Kegelbahn bis zu den „bekannten Rippen“ eines Grizzly-Bären!
     Sollen im Osten die Fehler wiederholt werden, die geschichtslose Politiker im Westen begangen haben? Identität wird durch Erinnern an die Geschichte begründet. Die Kegelbahn ist Geschichte. Deswegen muß sie erhalten bleiben!
     Prof. Gerhard Franz, Dr. rer. nat.; München
 


Externer Link mit einer Karl-May-Erwähnung: http://wapedia.mobi/de/Kegeln


 

Impressum

Ralf Harder
Dreibrüderweg 36
09337 Hohenstein-Ernstthal
redaktion@beobachter-an-der-elbe.de